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Finanzielle Punktlandung
Über viele Monate hinweg war es das Millionen-Projekt der Stadt Sachsenheim.
Nun wurde die Sanierung der Eichwald-Realschule abgeschlossen.


Foto: Helmut Pangerl
Mit der Einweihungsfeier am Freitag wurde es amtlich. An der Eichwald-Realschule in Großsachsenheim
beginnt eine neue Ära. Vorbei ist die Zeit der überalteten und zu engen Räumlichkeiten.
Mit dem Umbau wurde der Brandschutz entscheidend verbessert, ließ der Teamleiter für Hochbau, Jürgen Rind,
wissen. Schulleiter Hans-Peter Straub ist besonders froh über die neue behindertengerechte Ausstattung und über
neu gestalteten Naturwissenschaftsräume, die anfangs wegen der Kosten umstritten gewesen waren.

In einer Feierstunde vor der Realschule erlebten Schüler und Lehrer feierlich die Schlüsselübergabe am
Freitagmorgen. Zum Fest gehörte der musikalische Rahmen. Eine Projektgruppe aus der Klasse 6a ließ
Jazzgesang vom Feinsten hören. Die Streicherklasse, alles Nachwuchsgeiger, und -cellisten, die erst ein
Jahr Unterricht in der Gruppe haben, machte erste Schritte in die Öffentlichkeit. Der Sachsenheimer
Bürgermeister Horst Fiedler drückte seine Freude über die gelungene Baumaßnahme aus.
Grund zum Feiern gab es genug an der Realschule in Großsachsenheim.

Jürgen Rind brachte die erreichten Sanierungsziele noch einmal auf den Punkt. Der in den 70er- und
80er-Jahren entstandene Altbau sei in drei Phasen gewachsen. Ein Anbau kam 1998 dazu. Der sei mit
Ausnahme gewisser Anpassungsmaßnahmen von der Sanierung unberührt geblieben. "Größtes Ziel der
4,61 Millionen Euro teueren Maßnahme war die Herstellung der brandschutztechnischen Sicherheit.
Vorher gab es nur einen einzigen Brandabschnitt. Durch die ungünstigen Verhältnisse konnte sich im
Erdgeschoss und im ersten Stock Rauch ausbreiten. Es gab keine ausreichenden Abschottungen", machte
Jürgen Rind deutlich.

Jetzt, nach dem Umbau gebe es ein geschütztes Treppenhaus, das die Ausbreitung verhindert.
"Wir haben dazu sämtliche Trockenbauwände und die abgehängten Decken ausbauen müssen und
nach der Umrüstung wieder eingebaut samt der Leitungen und allem, was dazugehört", erläutert der
Experte weiter. "Wir haben jetzt ein Brandmeldesystem mit Rauchmeldern, die weitergeschaltet sind
auf die Leitstelle der Feuerwehr - ein wirksamer Schutz mit Schwerpunkt natürlich auf dem Personenschutz."

In einem Guss wurde zugleich alles erneuert, was in die Jahre gekommen war: die sanitären Anlagen im
Altbau. Dazu kam eine komplett neue Außenhaut am Gebäude, die jetzt modernen Werten der Schallisolierung
entspreche. Das Wärmeverbundsystem allein hat einen deutlichen Anteil der Kosten verursacht.
Zur energetischen Hülle gehörten neben der Komplettisolierung von Wänden und Dach auch der Einbau neuer
Fenster und Türen. "Funktionelle Mängel" wurden behoben. Dazu gehörte das zu klein gewordene Lehrerzimmer.
"Hier hat man eine Teeküche geschaffen. Das Lehrerzimmer war außerdem räumlich zu beengend für
inzwischen 40 Lehrer geworden", so Jürgen Rind. "Auch die Ausstattung Ist inzwischen 30 Jahre alt gewesen
und entsprechend abgewohnt und unkomfortabel."

Besonders stolz ist Schulleiter Hans-Peter Straub auf die neue Ausstattung der naturwissenschaftlichen Räume,
die einen besonderen Brocken im Umbauetat verschluckt hatten. Dazu komme die ökologische Komponente
gerade bei der Erneuerung der Dachflächen. Hier hatte es vorher eine Isolierung mit Glaswolle gegeben.
Die wurde entfernt und durch moderne Dämmstoffe ersetzt. Von außen ist das Dach begrünt worden, aus optischen
Gründen und vor allem, um öffentliche Abwassersysteme zu entlasten. Eine Besonderheit, die Schulleitung und
Planer nicht vergessen haben: Es wurde ein Amokkonzept ausgearbeitet, das mit technischen Maßnahmen Möglichkeiten
der schnellen Reaktion schaffen will.

"Wir legen kostenmäßig eine Punktladung hin", erklärte Jürgen Rind.
"Mit 4,61 Millionen Euro sind wir angetreten, und die halten wir auch exakt ein."

Quelle: Bietgheimer Zeitung, http://www.swp.de/bietigheim/lokales/sachsenheim/art1188799,2273075
Text: SUSANNE YVETTE WALTER | 26.10.2013
 
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